Alexander Roth

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Freier Autor

  • Lesung im Literaturbüro München

    »Alexander Roth liest seine Kurzgeschichte „Transit“ und drei Gedichte, die sich – ebenso wie die Kurzgeschichte – um das Thema „das Fremde und die Sprache“ drehen. In den Gedichten versucht er eine Art dialogische Reflexion zu entwickeln, die um das Phänomen des „In-der-Sprache-Fremdseins“ kreist; dabei werden neben poetologischen Fragen auch thematische Bedeutungszusammenhänge wie Liebe, Begegnung und Flucht evoziert. Außerdem liest Alexander Roth ein unveröffentlichtes Kapitel aus seinem Romanprojekt „Mohnbrunn“, in dem sich Erinnerung, Verlust und Wiederkehr zu einer eindringlichen literarischen Spurensuche verbinden.« https://muenchner-literaturbuero.de/veranstaltung/2220-mlb-lesung-alexander-roth — read more

  • Und man hört sie doch

    »Im Februar 2005 gründete die Frankfurter Lyrikerin Martina Weber in Darmstadt ein Seminar für Autorinnen und Autoren, das inzwischen seit 20 Jahren besteht. In all den Jahren haben mehr als 100 Autorinnen und Autoren an rund 250 Seminarterminen teilgenommen. Ursprünglich war die Gruppe für ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Darmstädter Textwerkstatt gedacht, doch der Kreis erweiterte sich stetig. Bis 2023 traf sich das Seminar als Textwerkstatt II im Literaturhaus Darmstadt. Dann fand die Gruppe einen neuen Raum, löste sich aus den vorhandenen Strukturen und gab sich einen neuen Namen: Literaturwerkstatt in Darmstadt. Es werden alle literarischen Gattungen und Genres besprochen,… — read more

  • Was ist Kunst?

    »Die Frage ‚Was ist Kunst?‘ ist eine zutiefst philosophische. Sie fragt nach der Essenz, dem Wesenskern der Dinge, die wir als schön erachten oder zumindest als interessant genug, um sie in ein Museum zu stellen. Es ist eine Frage, die so alt ist wie die abendländische Philosophie selbst. Sie zieht sich durch alle philosophiegeschichtlichen Epochen und philosophischen Schulen. Sei es die ambivalente Rolle des Künstlers innerhalb Platons Ideenlehre, die zentrale Bedeutung des Ästhetischen in Immanuel Kants erkenntnistheoretischem System oder die beinahe überlebensnotwendige Kraft, die Theodor W. Adorno der Kunst zuschreibt – all diese Theorien und Konzepte machen etwas mit Kunst. Sie formen unsere Vorstellungen dessen, was Kunst… — read more

  • Die wiederkehrende Last des Denkens

    »Denken, das ertragbar respektive erträglich ist, ist annehmbar, also in irgendeiner Form akzeptabel für die Tragenden. Nun können die Adjektive ‚ertragbar‘ und ‚erträglich‘ ihre inhärente Ökonomie kaum leugnen: Sie haben den Ertrag verinnerlicht, geben also auch Auskunft darüber, ob etwas – eine Sache oder eine Tätigkeit – auskömmlich, also ausreichend zur Bestreitung des Lebensunterhaltes ist. Für eine Person, deren Denken so schwer wurde, dass es nicht mehr zu ertragen ist, ist es schwerlich möglich, selbstständig für ein Auskommen zu sorgen. Für sie wird das Denken also gleich in beiderlei Hinsicht unerträglich. Der 1981 in Belgien geborene Künstler Thomas Lerooy scheint… — read more

  • Amnesie

    »Es wäre verlockend einfach, diesen Text mit einem solchen oder ähnlichen Satz zu beginnen: Hier geht es um die dringliche Frage, was es bedeutet, in Zeiten wie diesen Mensch zu sein. Für ein solch pathetisch-vereinfachtes Feuilleton-Narrativ wäre die Berliner Band, um deren Debütalbum es im Folgenden gehen wird, vermutlich nicht zu haben. Und doch werden große Fässer angestochen. Es fließen Themengespenster heraus: Einsamkeit, Zweisamkeit, Vielheit, Sinnsuche, Verzweiflung, Traurigkeit, Ewigkeit, Vergessenheit, Wahn, Schmerz und selbstredend: Liebe. Also vielleicht am Ende doch Trying to be Mensch? Mit dem Album „Amnesie“ nimmt es die Gruppe YOGA auf jeden Fall persönlich. Vielleicht auch weil… — read more

  • It’s Leaders and it’s Followers

    »Das digitale ist das katholischste aller Zeitalter. Die Bilder sind überall. Sie stürmen auf uns ein am Morgen, sie betten uns mit wunden Augen am Abend. Dazwischen: Das Bild als ständige Begleitung, ständige Vertretung, omnipräsent, still oder bewegt. Es spricht zu uns: Sanft, grell, verdunkelt, nachdenklich, aufreizend, aufreißend, reißerisch, verfänglich, andächtig, schwelgerisch, gedeckt, bedeckt oder offenbarend. Nur schön finden wir das schon lange nicht mehr. ‚Die Hölle ist ein nie endender Instagram-Feed‘, hätte Sartre gewiss seine Follower in einem mit hübschem Rahmen verzierten Post der Gattung ’nachdenkliche Spruchbilder‘ wissen lassen. Wie viele Abonnenten hätte er wohl gehabt? 30? Oder 30… — read more

  • Kann ein Pilz die Welt erklären?

    »Lagasnerie zielt auf nichts Geringeres als das Wiederbewusstmachen eines uralten Problems ab, das seit Beginn des philosophischen und wissenschaftlichen Arbeitens auf den Akteuren und Werken dieser Professionen lastet. Es mündet in der Frage, wie Denken und Handeln, Theorie und Praxis zusammenfinden können. Eine besondere Wendung bekam die Analyse dieses Hiatus in der Marxschen und Post-Marxistischen Theorie, die im Speziellen eine Trennung von Wissenschaft und Politik problematisiert, welche Lagasnerie im Buch mit dem Konstatieren ‚der Ethik einer Enthaltung von Engagement‘ (S. 20) punktgenau in Bezug auf die gegenwärtige Geisteslandschaft aktualisiert. Ganz im Sinne Adornos begibt sich Lagasnerie auf die Suche nach… — read more

  • Die Unmöglichkeit des Ichs im Angesicht des Selfie-Sticks

    »Nennt uns die Digi-Letalen. Wir suchen nach Auswegen, Gängen, die aus uns selbst herausführen wie Transmitter ins Nichts. Wir wollen nicht bei uns sein, wir wollen außer uns sein, uns aus uns herauskehren. Als extreme Exzentriker versuchen wir, der sozialen Norm zu entkommen und bestätigen sie doch, wo wir nur können. Wir sind Wunscherfüllungs-Machinen im Ego-Modus, Schizo-Kapitalisten im Datenwind einer Traffic-Autobahn, die keine realen Risse zulässt. Nennt uns die Digi-Letalen. Wir möchten uns selbst verlassen, verzweifelt nicht mehr wir selbst sein. Tatsächlich sind wir aber so sehr bei uns, wie noch nie zuvor. Wir kleben an uns selbst fest und… — read more

  • Der große Ausbruchsplan

    »Mit etwas spekulativer Chuzpe und mit etwas mehr zeitlichem Abstand zum Phänomen wäre ich geneigt zu sagen, dass Schlegel solche gegenwärtige Phänomene der Post-Internet-Art wie Vaporwave oder DIS mit gesteigerter Aufmerksamkeit verfolgt hätte. Er hätte womöglich Potenziale gewittert, den großen Ausbruchsplan der Kunst, den die Romantik vorbereitete und der dann von späteren Kunstbewegungen wie beispielsweise dem Dadaismus weitergesponnen wurde, schlussendlich zu realisieren. Wenn die Post-Internet-Art von der Romantik lernt, wenn sie vielleicht selbst zu so etwas wie einer im philosophischen Sinne neo-romantischen Kunst wird, hat sie die Chance, emanzipatorische Ideen zu entwickeln – Ideen, die institutionellen, an Deutungshoheit respektive Machterhalt interessierten Vertretern der oben erwähnten Kunstfachdisziplinen schon zu… — read more

  • Kunst und Sprache in Zeiten der Krise

    Eine kleine Theorie-Utopie In Zeiten der realen Krise ist es mitunter zu beobachten, dass das Leid direkt proportional zur Mitleidlosigkeit in der Sprache ansteigt. Kunst kann sich dieses Leidens sorgend annehmen, bedarf jedoch wiederum der Interpretation, der Kritik, dem Diskurs, der Theorie, letztlich also der Sprache, um es zu kommunizieren. Was aber, wenn die Sprache – populär wie intellektuell – auf mehreren Ebenen vergiftet ist? Wenn weder Kunst-, noch Kultur- oder Gesellschaftstheorie in der Lage ist, dieses Leiden zu vernehmen? Oder schlimmer: sich der Annahme bewusst entzieht? In Zeiten wie dieser bedarf es einer gänzlich neuen Form der Theorie. Eine… — read more

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